Sabrina Thewes

Rechtsanwältin

Frau Thewes studierte Rechtswissenschaften an einer der größten Hochschulen im Bundesgebiet, an der Universität zu Köln. Nach dem ersten Staatsexamen absolvierte sie ein juristisches Referendariat, das sie erfolgreich mit dem zweiten juristischen Staatsexamen abschloss. Im Rahmen dieser praktischen Ausbildung arbeitete sie unter anderem beim Jugendamt der Stadt Köln und in einer auf Strafrecht spezialisierten Rechtsanwaltskanzlei in Köln. Ihre Wahlstation absolvierte Frau Thewes am Oberlandesgericht Köln. Zuvor war sie in der Kölner Niederlassung der Wirtschaftskanzlei von Freshfields Bruckhaus Deringer LLP tätig.

Ich heiße Sie sehr herzlich in unseren Kanzleiräumen im Herzen von Köln, in unmittelbarer Nähe zum Heumarkt, willkommen. Als Rechtsanwältin prüfe ich sehr sorgfältig Ihre rechtlichen Ansprüche bezüglich des von Ihnen vorgetragenen Sachverhalts. Ich berate Sie umfassend über Ihre Rechte und zeige Ihnen auf, welche Möglichkeiten Ihnen offenstehen, um die Forderungen Dritter abzuwehren oder um sich erfolgreich gegen die gegnerische Partei durchzusetzen. Zu meinen Tätigkeitsschwerpunkten gehören neben dem Schadenersatz- und Schmerzensgeldrecht das Sozialversicherungsrecht, das Zivilrecht, das Verkehrsrecht und das Strafrecht.

Schadenersatz und Schmerzensgeld

Es gibt zahlreiche Gründe, von einem Dritten Schadenersatz zu fordern. Rechtsgrundlagen für Schadenersatzansprüche können vertragliche oder gesetzliche Regelungen sein. Aber auch durch ein Vertrags- oder Schuldverhältnis können Schadenersatzansprüche entstehen. Gegenstand von Schadenersatzansprüchen sind regelmäßig diese Rechtsverletzungen:

– Sachschäden, zum Beispiel Beschädigen eines Kleidungsstücks durch eine brennende Zigarette
– Personenschäden, zum Beispiel als Folge eines Behandlungsfehlers
– Verletzung von Persönlichkeitsrechten, zum Beispiel eine Beleidigung, Verleumdung oder üble Nachrede
– Verletzung von Vertragspflichten, zum Beispiel nicht bezahlte Ware im Zusammenhang mit einem wirksamen Kaufvertrag oder wegen mangelhafter Lieferung einer bestellten Ware
– Mangel einer vertraglich geschuldeten Leistung, zum Beispiel die Lieferung eines defekten anstelle eines intakten Kühlschranks
– Verletzung vertraglicher Sorgfaltspflichten, zum Beispiel falsche Beratung durch einen Rechtsanwalt oder Steuerberater.

Häufig werden Schadenersatzansprüche im Zusammenhang mit Verkehrsunfällen, sexueller Belästigung, bei Transportschäden, Urheberrechtsverletzungen oder wegen eines mit der Miete säumigen Mieters geltend gemacht. Um Schadenersatzansprüche geltend machen zu können, müssen zahlreiche gesetzliche Regelungen, Voraussetzungen und Verjährungsfristen beachtet werden.

Ich sage Ihnen im Vorfeld, welche Aussicht auf Erfolg Ihr Schadenersatzanspruch hat und helfe Ihnen, ihn gegen Dritte durchzusetzen.

Im Gegensatz zu den bereits genannten materiellen Schadenansprüchen gibt es den immateriellen Anspruch. Ein Beispiel für einen immateriellen Schadenersatzanspruch ist das Schmerzensgeld. Im Mittelpunkt von Schmerzensgeldforderungen steht immer wieder die Frage, ob sich Leid durch Geld aufwiegen lässt. Denn das Gesetz sieht bei Schmerzensgeld einen finanziellen Ausgleich vor, wenn es um die Verletzung der Gesundheit, des Körpers, der Freiheit und um die Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung geht. Auch Lebensbeeinträchtigungen psychischer Natur können eine Forderung nach Schmerzensgeld begründen.

Ob und in welcher Höhe Schmerzensgeld gezahlt wird, ist auch abhängig von der Sorgfalt bei der Anspruchsermittlung, auf die ich viel Zeit verwende. Ich helfe Ihnen, Ihre Forderung nach Schmerzensgeld zu begründen und durchzusetzen.

Sozialversicherungsrecht

Das Sozialversicherungsrecht gliedert sich in die Versicherungsbereiche Rentenversicherung, gesetzliche Krankenversicherung und Pflegeversicherung, Arbeitslosenversicherung und gesetzliche Unfallversicherung. Insoweit ist das Sozialversicherungsrecht ein großer Bereich, in dem es immer wieder auf ganz unterschiedliche Weise zu Rechtsstreitigkeiten kommt, die unter anderem diese Sachverhalte zum Inhalt haben können:

– Ihre gesetzliche Krankenversicherung hat eine Kostenübernahme für eine Behandlung oder für ein Medikament abgelehnt.
– Die Kostenübernahme für notwendige Hilfsmittel, zum Beispiel für einen Rollstuhl oder für ein Hörgerät, ist von Ihrer Krankenkasse verweigert worden.
– Die Zahlung Ihres Krankengeldes ist eingestellt worden.
– Sie sind von Ihrer Krankenkasse aufgefordert worden, Erwerbsminderungsrente zu beantragen, was Sie jedoch nicht möchten.
– Sie sind der Meinung, dass Sie in einen zu niedrigen Pflegegrad eingestuft worden sind und möchten gegen den Bescheid vorgehen.
– Ihr Antrag auf Verhinderungspflege ist von der Pflegekasse abgelehnt worden.
– Die Rentenversicherung hat Ihren Antrag auf Erwerbsminderungsrente abgelehnt.
– Sie haben Probleme mit Ihrer Altersrente, mit einer Waisenrente oder mit einer Hinterbliebenenrente.
– Ihr Witwenrentenanspruch ist wegen einer sogenannten Versorgungsehe abgelehnt worden.
– Sie haben Probleme bezüglich der Anerkennung eines Arbeitsunfalls.
– Sie können Ihre bisherige Tätigkeit nicht mehr ausüben und möchten eine Berufsfindungsmaßnahme beantragen.
– Ihr Antrag auf Gewährung von Arbeitslosengeld ist mit der Begründung abgelehnt worden, dass Sie die erforderliche Anwartschaftszeit nicht erfüllen oder dem Arbeitsmarkt wegen einer Krankheit nicht zur Verfügung stehen.
– Ihr Antrag auf Gründungszuschuss ist abgelehnt worden.

Das sind nur einige der zahlreichen Probleme, die im Sozialversicherungsrecht auftreten und die sich zu einem Rechtsstreit entwickeln können.

Mein Ziel ist, Sie individuell und kompetent zu beraten, um die beste Lösung für Ihr Problem zu finden und um Ihre Interessen gegenüber dem jeweiligen Sozialversicherungsträger durchzusetzen.

Zivilrecht

Der wichtigste Gesetzestext im Zivilrecht ist das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB), das die Rechtsbeziehungen zwischen juristisch gleichberechtigten Rechtssubjekten regelt, zum Beispiel zwischen Käufer und Verkäufer, Mieter und Vermieter, Arbeitnehmer und Arbeitgeber sowie zwischen Besitzer und Eigentümer. Der allgemeine Teil des BGB beinhaltet allgemeingültige Regelungen, unter anderem Verjährungsfristen, die Berechnung von Fristen sowie Fragen der Stellvertretung, um nur einige zu nennen. Wichtig ist im Zivilrecht insbesondere das Schuldrecht, wozu die Schuldverhältnisse gehören, unter anderem Kaufverträge, Mietverträge, Schenkungsverträge, Bürgschaftsverträge, Dienstverträge und viele andere. Aber auch das Sachenrecht ist Teil des Zivilrechts, das sich mit Eigentums- und Besitzverhältnissen befasst.

Die meisten zivilrechtlichen Rechtsstreitigkeiten drehen sich um die genannten Vertragsverhältnisse sowie um die Abwehr oder die Durchsetzung von zivilrechtlichen Gewährleistungsansprüchen. Sie haben Fragen zu einem Themenkomplex oder wünschen eine Beratung? Dann kontaktieren Sie mich wegen eines Gesprächstermins!

 

Verkehrsrecht

Sie sind bei Rot über eine Ampel gefahren? Sie haben keinen ausreichenden Abstand zu dem vorderen Fahrzeug eingehalten? Sie sind erwischt worden, wie Sie mit Ihrem Handy ohne Freisprechanlage während der Fahrt telefoniert haben? Sie sind in einer geschlossenen Ortschaft zu schnell gefahren oder haben an anderer Stelle die vorgeschriebene Geschwindigkeit überschritten?

Das sind nur einige der Verkehrsverstöße, mit denen Sie sich ein Bußgeld und gegebenenfalls Punkte in Flensburg einhandeln können. Als Anwältin im Verkehrsrecht vertrete ich Sie gegenüber der Behörde, die den Bescheid erhoben hat, und auch dann, wenn es zu einem gerichtlichen Verfahren kommt. Vielleicht fragen Sie sich auch, ob Sie einen Anwalt im Verkehrsrecht brauchen. Tatsächlich erhalten Sie als Privatperson keine Akteneinsicht, da das Akteneinsichtsrecht nur Rechtsanwälten gewährt wird. Insoweit ist es für Laien kaum möglich, zum Beispiel Fehler in Messverfahren aufzuspüren und sich gegen einen Tatvorwurf effektiv zu wehren, sodass es sinnvoll ist, einen Rechtsanwalt einzuschalten.

Strafrecht

Auch im Strafrecht dürfen Sie von mir eine durchsetzungsstarke Interessenvertretung erwarten. Sofern Sie selbst straffällig geworden sind, begleite ich Sie vom Ermittlungsverfahren über das Hauptverfahren und, sofern es erforderlich ist, auch bis zum Rechtsmittelverfahren. Mein Ziel ist, Sie fundiert und gewissenhaft zu beraten und eine individuelle sowie effektive Verteidigungsstrategie zu entwickeln. Abhängig davon, ob es sich um ein Vergehen oder um ein Verbrechen handelt, variiert das Strafmaß, das sich an der Schwere einer Tat sowie möglichen Rechtfertigungs- und Entschuldigungsgründen orientiert. Die wichtigsten Rechtsnormen im Strafrecht finden sich im Strafgesetzbuch (StGB). Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Nebengesetzen, die ebenfalls strafrechtliche Vorschriften für bestimmte Delikte enthalten. Dazu gehören zum Beispiel das Straßenverkehrsgesetz (StVG), das Börsengesetz (BörsG), das Aktiengesetz (AktG), das Betäubungsmittelgesetz (BtMG), das Waffengesetz (WaffG), das Arzneimittelgesetz (AMG), das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG), das Sprengstoffgesetz (SprengG), das Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) und das Tierschutzgesetz (TierSchG), um nur einige zu nennen.

Im Strafrecht vertrete ich nicht nur Mandanten, die straffällig geworden sind. Ebenso engagiert kümmere ich mich um Ihre Belange, wenn Sie Opfer einer Straftat geworden sind. Im Strafrecht wird zwischen Antrags- und Offizialdelikten differenziert. Antragsdelikte werden nur dann strafrechtlich verfolgt, wenn Sie als Geschädigter einen Antrag stellen. Solche Antragsdelikte sind unter anderem Beleidigungsdelikte wie die Beleidigung, üble Nachrede und Verleumdung, ebenso wie der Hausfriedensbruch und der unbefugte Gebrauch eines Fahrzeugs.

Anderes gilt für das Offizialdelikt, das von Amts wegen verfolgt wird und bei dem der Staatsanwalt als Vertreter des Staates tätig wird. Dazu gehören unter anderem Betrug, Mord und Totschlag, die gefährliche und schwere Körperverletzung, Nötigung, Freiheitsberaubung, Betrug, Diebstahl und die Urkundenfälschung.

Kommt es in einem der genannten Bereiche zu einem Konflikt oder Rechtsstreit, rufen Sie mich einfach an oder kontaktieren Sie mich per E-Mail. Selbstverständlich können Sie auch das auf anwalt.de zur Verfügung stehende Kontaktformular nutzen. Dann vereinbaren wir einen ersten Beratungstermin, in dem Sie mir Ihr Problem schildern. Nachdem wir ausführlich über Ihr rechtliches Anliegen gesprochen haben, berate ich Sie gerne über mögliche rechtliche Schritte und in Bezug auf Ihre Erfolgsaussichten. Ich werde Sie außerdem über mögliche Risiken und die Kosten der geeigneten außergerichtlichen und gerichtlichen Schritte informieren. Sofern Sie in dem jeweiligen Bereich rechtsschutzversichert sind, werde ich mich mit Ihrer Rechtsschutzversicherung in Verbindung setzen und die Kostenübernahme regeln.